Viinis ilmunud Õhtumaade kindluste ajalugu annab ülevaate kindluste ehitamise ajaloost alates antiikajast kuni keskaja ehitisteni 12. sajandil. Põgusalt on käsitletud ka Baltimaade ja Eesti kindlusehitisi.
Inhalt:
- Vorzeit und Antike
- Ägypten-Mesopotamien-Hellas. Römischer Festungsbau
- Die romanische Burg
- Die gotische Burg
- Burg-Festung-Schloss
- Anhang
- Nachwort
Von der Turmburg der Ägypter und Syrer über die Burgusbauten und das Kastell der Römer; vom romanischen Donjon bis zur mittelalterlichen Ritterburg und dem Familienturm in der Toscana führt die Entwicklung des abendländischen Wehrbaus bis zum 12. Jahrhundert, in dem auch der niedere Adel Burgen errichtet. Dadurch war es möglich, dass allein in den deutschsprachigen Ländern über 10 000 Burgen entstehen konnten.
Die Darstellung geht nach den europäischen Ländern geordnet weiter und schliesst mit dem Ende des Mittelalters, oder richtiger: mit dem Beginn der Renaissance und ihren völlig neuen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, geistigen und künstlerischen Auffassungen. Dabei wurden typologische Entwicklungszüge festgelegt und eine Bestimmung des Romanischen und Gotischen im Burgenbau vorgenommen. Ausserdem wurde versucht, eine Grenze zwischen Süd und Nord, West und Ost zu ziehen.
Unterstützt wird der klar umrissene Aufbau des Buchs durch ein reiches, sorgsam ausgewähltes Bildmaterial, das alle wichtigen und für eine bestimmte Entwicklung bezeichnenden Bauten enthält.
Professor Armin Tuulse (1907-1977) stammt aus Estland, lebte und arbeitete aber in Stockholm.